Schule

Sportstättenförderung für Hemsbach und Edingen-Neckarhausen

„Ich freue mich sehr, dass die Stadt Hemsbach und die Gemeinde Edingen-Neckarhausen mit Unterstützung des Landes in den Schul- und Breitensport investieren können“, begrüßt die CDU-Landtagsabgeordnete Julia Philippi die Aufnahme des Neubaus der Hebelgrundschule mit Sporthalle in Hemsbach und des Kunstrasenplatzes im Sport- und Freizeitzentrum in Edingen in die Sportstättenförderung des Landes.

Die Förderung des Kommunalen Sportstättenbaus ist ein wichtiger Beitrag zur Instandhaltung öffentlicher Schulen und Sportstätten und entspricht einem Fördersatz von ungefähr 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. Für Hemsbach ist die Fördersumme in Höhe von 270.000 Euro, für Edingen-Neckarhausen 120.000 Euro vorgesehen.

„Die hohe Bedeutung des Schul- und Breitensports wird uns aktuell ganz besonders bewusst, weil wir seit vielen Wochen darauf verzichten müssen,“ so Philippi. „Die Kommunen sind dauerhaft bemüht, hier die notwendige Infrastruktur bereit zu halten. Das Kultusministerium ist dabei ein verlässlicher Partner.“

(rs)

Prioritäten beim Schulstart setzen

Bei manchen ist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann auf Unverständnis gestoßen, als sie sich schon am letzten Schultag vor den Osterferien zu einem schrittweisen Wiedereinstieg in den Präsenz-Unterricht geäußert hat. Zu Unrecht, findet die CDU-Landtagsabgeordnete Julia Philippi.

„Es ist für alle Beteiligten wichtig, möglichst zeitnah informiert zu werden, was das Kultusministerium nach den Osterferien plant,“ so die Abgeordnete. Zu Beginn der Schließung seien ja viele davon ausgegangen, dass nach den Osterferien wieder Normalbetrieb herrschen werde. Das sei jetzt aber absehbar nicht der Fall.

Natürlich müsse man abwarten, wie sich die Infektionszahlen entwickeln, bevor man eine abschließende Entscheidung treffe, betont Philippi. Aber es sei sowohl für die Lehrkräfte als auch für die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern wichtig zu wissen, dass man sich im Kultusministerium auf alle Eventualitäten vorbereite.

„Absolute Priorität haben aus meiner Sicht die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge,“ so Philippi. „Ihnen muss es ermöglicht werden, sich noch einmal gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten.“ Sie sei zuversichtlich, dass man hier eine Lösung finden werde. Darüber hinaus habe sie im Gespräch mit zahlreichen Schulleitungen unterschiedlicher Schularten in ihrem Wahlkreis das Gefühl bekommen, dass man sich vor Ort gut eine Art Schichtbetrieb vorstellen könne, wie ihn auch viele Unternehmen aktuell praktizieren, um die Zahl der Kontakte zu reduzieren.

„So vielfältig wie unsere Schulen sind, so vielfältig sind auch die Lösungsansätze, die während der Schließung entwickelt wurden und an denen die Kollegien auch während der Schulferien weiterarbeiten,“ betont die Abgeordnete. Die Lehrkräfte wüssten auch beim Wiedereinstieg am Besten, wie sie den Schulalltag nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler und im Einklang mit den notwendigen Hygienemaßnahmen gestalten können.

„Ich weiß, dass das Kultusministerium sich auf das Verantwortungsbewusstsein und die Kreativität der Lehrerinnen und Lehrer im Land verlassen kann. Und ich hoffe, dass auch die Eltern auf das pädagogische Know-how der Lehrkräfte vertrauen. Natürlich läuft momentan nicht alles ideal, aber die Zeit ist nicht vertan. Wir alle – und besonders unsere Kinder – lernen fürs Leben.“

(rs)

Vor dem Lesen kommt das Vorlesen

Julia Philippi liest Viertklässlern der Neuberg Grundschule vor

„Selbstverständlich nehme ich mir für eine Aktion wie den Bundesweiten Vorlesetag Zeit,“ wirbt Julia Philippi nicht nur am Aktionstag am 15. November für das Vorlesen. In diesem Jahr hat sie sich für die Neuberg Grundschule in Dossenheim entschieden, wo auch schon zwei ihrer eigenen Kinder zur Schule gegangen sind. Der Bundesweite Vorlesetag besteht seit 2004 und stellt das größte Vorlesefest der Republik dar. Es ist eine Initiative von DIE Zeit, der Stiftung Lesung und der Deutschen Bahn Stiftung, die die Bedeutung des Vorlesens in den Vordergrund stellen soll.

 Denn vor dem Lesen kommt das Vorlesen. Dadurch werden Kinder schon an das Lesen herangeführt, bevor sie selbst die Buchstaben auf dem Papier erkennen können. An der Neuburg Grundschule wurden vergangenen Freitag daher alle vierten Klassen zusammengetrommelt und im Musikraum versammelt. Die Schülerinnen und Schüler, die selbst natürlich längst lesen können, freuten sich trotzdem über den ungewohnten Luxus, einfach zuhören zu dürfen.

Bevor es losging, stellte Rektor Ranzenberger den prominenten Gast vor und Julia Philippi nutzte die Gelegenheit, den Kindern ihre Arbeit im Landtag zu beschreiben und zu erklären. Dabei wurde die Abstimmung als zentraler demokratischer Prozess nicht nur theoretisch erklärt, sondern gleich praktisch erprobt. Fast einstimmig – und nicht gerade überraschend – entschlossen sich die Kinder für die illustrierte Ausgabe von Harry Potter und der Stein der Weisen.

Neben dem Fokus auf die Freude des Lesens und Vorlesens nutzte Philippi den Besuch aber auch, um mit der Schulleitung darüber ins Gespräch zu kommen, mit welchen Herausforderungen im Alltag zu kämpfen ist. „Als Mutter von ehemaligen Neuberg-Grundschülern verfolge ich mit großem Interesse, was Rektor Ranzenberger und seine Konrektorin Frau Berg auf die Beine stellen“ freut sich Julia Philippi über das Wiedersehen mit alten Bekannten an der Schule. „Dies kann ich dann sehr gut an die zuständigen Verantwortlichen weitertragen und somit möglicherweise für einfachere Prozesse sorgen,“ erläutert sie die Notwendigkeit für einen regelmäßigen Austausch mit Verantwortlichen vor Ort.

rs