LGVFG

Weinheim erhält Förderung für Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur

Das Ministerium für Verkehr hat heute in Stuttgart die Fördermaßnahmen für die Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur für das kommende Jahr verkündet. In Weinheim wurden zwei Maßnahmen neu in das Programm des Landes Baden-Württemberg für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) aufgenommen, teilte die CDU-Landtagsabgeordnete Julia Philippi mit. Es handelt sich dabei um die Verbreiterung des Geh-/Radweges im Multring und die Errichtung einer Sammelschließanlage am östlichen Hauptbahnhof im Rahmen der Bike & Ride Offensive.

Die CDU-Landtagsfraktion lege seit der Gründung von ProRad im Jahr 2009 durch den damaligen Staatssekretär im Innenministerium, Rudolf Köberle (CDU) großen Wert auf eine ideologiefreie Verkehrspolitik, betont Julia Philippi. „Wir wollen Lücken im Radverkehrsnetz schließen, bestehende Radwege ausbauen und vor allem die Sicherheit für die Radfahrerinnen und Radfahrer verbessern. Dass in den Städten und Gemeinden zunehmend auch die Bedürfnisse und die Sicherheit der Fußgänger in den Blick genommen wird, halte ich für absolut richtig. Auf ein respektvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer kommt es am Ende an.“

Landesförderung für Brückenbau in Weinheim

Eine Förderung von insgesamt rund 931.000 Euro erhält die Stadt Weinheim vom Land Baden-Württemberg für die Erneuerung oder Instandsetzung von insgesamt fünf Brückenbauwerken. Der kommunale Sanierungsfonds, der von der grün-schwarzen Landesregierung für die Jahre 2017 bis 2019 aufgelegt wurde, stellt landesweit rund 119 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Landkreise und Gemeinden bei der Erneuerung und Instandsetzung kommunaler Brücken unterstützt werden können. „Mit der beachtlichen Fördersumme von rund 60 Millionen Euro im Jahr 2019 können wir die Kommunen dabei unterstützen, dringend notwendige Baumaßnahmen früher und schneller durchzuführen,“ so die CDU-Landtagsabgeordnete Julia Philippi, die als Gemeinderätin in Dossenheim und Kreisrätin im Rhein-Neckar-Kreis den Sanierungsstau im gesamten Bereich Straßenbau bestens kennt. „Durch die Beschleunigung des Reparaturtempos können lange Sperrungen in der verkehrlich ohnehin schon überlasteten Region weitestgehend vermieden werden, was vor allem für die Berufspendler und den gewerblichen Verkehr nicht nur zeitlich sondern auch wirtschaftlich eine große Erleichterung ist.“

Den größten Zuschuss bekommt die Stadt Weinheim in Höhe von 572.800 Euro für die Instandsetzung des Barbarastegs, die mit Kosten in Höhe von insgesamt 1,85 Millionen Euro die mit Abstand teuerste Einzelmaßnahme ist. 116.840 Euro gibt es für die Instandsetzung der Straßenüberführung Händelstraße über die Alte Weschnitz, 89.375 Euro für die Erneuerung der Straßenüberführung über den Landgraben in die Ofling, 79.688 Euro für die Straßenüberführung Am Marktacker über den Neugraben und 72.500 Euro für die Straßenüberführung Zimmerbachstraße über den Grundelbach.

Auch im Jahr 2020 findet die Förderung der Ertüchtigung kommunaler Brücken eine Fortsetzung, da sie im Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) dauerhaft verankert worden ist.

Zehn Jahre Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Verkehr hat heute in Stuttgart im Rahmen einer Landespressekonferenz die Fördermaßnahmen für Rad- und Fußwege für das kommende Jahr vorgestellt. Auch in Weinheim wurde mit der Gehwegverbreiterung und Querungshilfe in der Großsachsener Straße in Oberflockenbach eine Maßnahmen neu in das Programm des Landes für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) aufgenommen. Gemeinsam mit den bereits in den Vorjahren aufgenommenen Projekten, dem Bau einer Brücke im Zuge der Heinrich-Lanz-Straße in Laudenbach, einer Fahrradabstellanlage am Bahnhof Hirschberg/Heddesheim und dem Radweglückenschluss in Heddesheim-Muckensturm sind nun insgesamt 4 Maßnahmen im Wahlkreis Weinheim im Programm enthalten und gelten damit als förderfähig. Eine weitere Maßnahme, das Wegweisungssystem Kreisradwegenetz, betrifft den gesamten Rhein-Neckar-Kreis.

Anlass der Pressekonferenz war das 10-jährige Jubiläum des Landesbündnisses ProRad, das der damals für den Verkehr zuständige Staatssekretär im Innenministerium Rudolf Köberle (CDU) ins Leben gerufen hatte. Ziel war damals wie heute die Schaffung eines positiven Fahrradklimas, die Förderung der Fahrradinfrastruktur und die Verbesserung der Verkehrssicherheit der Radfahrer sowie die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung innovativer Radverkehrskonzepte.

„Wir legen als CDU-Landtagsfraktion auch heute noch großen Wert auf eine ideologiefreie Verkehrspolitik,“ so Julia Philippi. „Wir wollen Lücken im Radverkehrsnetz schließen, bestehende Rad- und Fußwege ausbauen und vor allem die Sicherheit für die Radfahrerinnen und Radfahrer sowie für die Fußgängerinnen und Fußgänger verbessern.“