Kultur

Sabine Kurtz MdL und Julia Philippi MdL: Besuch der Badischen Landesbibliothek

(v.l.n.r.): Dr. Julia von Hiller, Julia Philippi, Sabine Kurtz, Dr. Volker Wittenauer

Am Montag, dem 22. Juni 2020, besuchten Sabine Kurtz MdL, Vizepräsidentin des Landtags, und Julia Philippi MdL, Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, die Badische Landesbibliothek.

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Vorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes wie auch des Landesverbands Baden-Württemberg, hatte den Besuch eingefädelt und begrüßte die beiden Landtagsabgeordneten in Karlsruhe persönlich. Andrea Krieg, Stadtbibliotheksdirektorin in Karlsruhe und Geschäftsführerin des Landesverbandes, begleitete ihn.

Die beiden Landtagsabgeordneten wollten ihr Bild von den Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten der Wissenschaftlichen Bibliotheken im Land aktualisieren. Der Fokus des Besuchs in der Badischen Landesbibliothek lag dabei auf speziell landesbibliothekarischen Initiativen und Projekten.

Gesprochen wurde über die Novelle des Landeshochschulgesetzes, deren Entwurf sich derzeit in der Fraktionsabstimmung befindet. Dr. Julia von Hiller und Dr. Volker Wittenauer von der Badischen Landesbibliothek machten deutlich, dass in diesem Entwurf erstmals die Subsidiärfunktion der beiden Landesbibliotheken für die Universitäten und Hochschulen des Landes berücksichtigt ist. Durch die die Bereitstellung von Medien, Schulungsangeboten und Lernräumen erfüllen die beiden Landesbibliotheken in Karlsruhe und Stuttgart in großem Maßstab elementare Aufgaben für die Hochschulen. Zwei Drittel ihrer Nutzer sind Hochschulangehörige. Die gesetzliche Anerkennung dieses Zusammenwirkens schafft den Landesbibliotheken einen verbesserten Rechtsrahmen und stärkt ihre Leistungsfähigkeit für die Informationsinfrastruktur von Forschung und Lehre in Baden-Württemberg.

Außerdem informierten sich Sabine Kurtz und Julia Philippi über den aktuellen Stand des elektronischen Pflichtexemplars. Baden-Württemberg gewährleistet durch sein Pflichtexemplargesetz die Sammlung, Erschließung und nachhaltige Zugänglichmachung aller im Land erstellten Publikationen. Seit 2007 ist der gesetzliche Auftrag auf Netzpublikationen erweitert. Julia von Hiller und Volker Wittenauer zeigten, welche technisch-organisatorischen Lösungen die Landesbibliotheken inzwischen für E-Books, E-Paper oder Webseiten umgesetzt haben und wie sie mit den urheberrechtsbedingten Zugriffsbeschränkungen umgehen. Zugleich erläuterten sie das Anliegen, die Nutzungsmöglichkeiten der elektronischen Pflichtexemplare für die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen deutlich zu verbessern.

Auf großes Interesse stieß bei den beiden Landtagsabgeordneten die an der Badischen Landesbibliothek weit vorangeschrittene Digitalisierung historischer Quellen. Seit 2010 digitalisiert die Bibliothek mittelalterliche Handschriften, Musikalien, Regionalia und andere Materialien aus ihren Beständen. Aktuell stellt sie 3,75 Mio. digitalisierte Seiten weltweit bereit und bietet deren Nutzern neben Volltexterkennung durch Zusatzfunktionen auch zahlreiche andere Mehrwerteffekte. In der Digitalisierungswerkstatt lernten Sabine Kurtz und Julia Philippi die Zeitungsdigitalisierung kennen. Die Direktorin und ihr Stellvertreter erläuterten das ambitionierte Projekt eines landesweiten Zeitungsportals. Es könnte alle relevanten Bestände der historischen Regionalpresse unabhängig vom Aufbewahrungsort der Papiervorlagen einbeziehen und den Bürgerinnen und Bürgern des Landes einen einheitlichen Zugang zu ihrem regionalen Zeitungserbe verschaffen.

Weitere Themen des Besuchs waren die Benutzungsgebühren der Landesbibliotheken und die Open Access Strategie des Landes im Publikationsbereich. Natürlich präsentierte die 500 Jahre alte Badische Landesbibliothek auch einige ihrer Kostbarkeiten aus dem Mittelalter. Frau Kurz und Frau Philippi waren angetan vom breiten wissenschaftlichen Spektrum der Badischen Landesbibliothek. Es wurde deutlich, welche wichtige Rolle diese Bibliothek als moderner Dienstleister für Bildung und Wissenschaft einnimmt und wie durch optimierte Rahmenbedingungen das hohe Potential der Landesbibliotheken sich noch besser entfalten kann.

Land gibt erste Fördertranche für den „Kultur Sommer 2020“ frei

Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Julia Philippi MdL: 44 Anträge aus verschiedenen Sparten erhalten Zuschlag in der ersten Förderrunde des Programms – 900.000 Euro werden ausbezahlt  

Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Julia Philippi MdL
Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Julia Philippi MdL

Das kurzfristig aufgestellte Unterstützungsprogramm „Kultur Sommer 2020“ geht in die erste Runde. Die ersten Anträge wurden bereits ausgewählt. Das Programm, das kleinere analoge Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen fördert, ist in insgesamt vier Antrags- bzw. Förderrunden unterteilt.

Seit Anfang Juni wieder kleinere Veranstaltungen möglich:

Julia Philippi MdL: „Dies ist ein sehr wichtiger Schritt, hin zur weiteren Normalisierung des uns allen so wichtigen kulturellen Lebens, nachdem wir viele Wochen auf das direkte Erlebnis von Kunst und Kultur verzichten mussten.“

Das Programm wurde innerhalb weniger Tage aufgelegt und so gestaltet, dass eine Förderung kurzfristig möglich ist. „Bereits jetzt wurden 44 Anträge bewilligt. In Summe fließen in der ersten Tranche über 900.000 Euro Fördermittel an Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur im ganzen Land,“ sagte die Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Julia Philippi MdL gestern (15. Juni) in Stuttgart.

Darunter befinden sich auch Einrichtungen in Mannheim und Heidelberg:

So erhalten das Kulturhaus Käfertal 32.900 Euro, das Kulturhaus Karlstorbahnhof e.V. 20.911 Euro, der Trommelpalast Mannheim e.V. 6000 Euro, Theater und Orchester Heidelberg 21.133 Euro, EinTanzHaus Mannheim (Daria Holme e.V.) 25.800 Euro, sowie das Cinema Quadrat e.V. in Mannheim 5.485Euro.

Das Programm „Kultur Sommer 2020“ ist mit insgesamt 2,5 Millionen Euro dotiert.

Das Kunstministerium hat den Zeitraum zur Realisierung der Projekte auf den 30. September 2020 erweitert. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro; die Mindestfördersumme umfasst 5.000 Euro. Die Ausschreibung für den „Kultur Sommer 2020“ konzentriert sich auf die Sommermonate, damit Einrichtungen, Vereine, Künstlerinnen und Künstler schnell wieder arbeiten und kleinere Veranstaltungen im Sommer umsetzen können.

(ls)

Jederzeit für Bürgerinnen und Bürger erreichbar

„Ich habe mich ganz bewusst entschlossen, keine zeitlich beschränkte Telefonsprechstunde anzubieten,“ erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Julia Philippi zu ihrem Umgang mit Bürgeranfragen in Zeiten von Corona. „Zu meinem Verständnis als Landtagsabgeordnete gehört es, dass ich jederzeit über meine private Telefonnummer und meine persönliche Emailadresse für die Menschen in meinem Wahlkreis und darüber hinaus erreichbar bin.“ Sofern sie das Telefonat nicht entgegennehmen könne, rufe sie zeitnah zurück. „Das ist doch eine Selbstverständlichkeit.“

Die Zahl der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch von Unternehmern, die sich in den vergangenen zwei Wochen bei ihr gemeldet habe, sei tatsächlich deutlich höher als sonst. Ganz überwiegend seien dies Anliegen zu Corona. Neben den wirtschaftlichen Soforthilfen, die den Schwerpunkt der Anfragen bilden, gehe es vor allem um die Situation der Landwirte, die dringend Erntehelfer suchen, um die Situation der Risikogruppen und deren Unterstützung und um die Ausstattung des medizinischen Personals mit Schutzausrüstung.

Aus der Region aber auch landesweit melden sich zudem kulturelle Einrichtungen bei Philippi, die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ist. Ihnen gehe es neben den Soforthilfen vor allem um ihre Perspektiven, wenn der Kulturbetrieb irgendwann wieder anlaufen dürfe.

„In all diese Themen arbeite ich mich fortlaufend genauso ein wie in die Themen, die die Bürgerinnen und Bürger zu anderen Zeiten beschäftigen,“ so Philippi. „Gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstütze ich die Hilfesuchenden, indem wir ihnen zeitnah verlässliche Informationen bieten. Bei Bedarf leiten wir auch Informationen an die zuständigen offiziellen Stellen weiter, damit diese auf möglicherweise noch nicht erkannte Problembereiche aufmerksam gemacht werden.“

Julia Philippi ist unter 06221/864561 und julia.philippi@cdu.landtag-bw.de persönlich erreichbar.

Heimattage 2025 in Weinheim

Die Heimattage werden 2025 in Weinheim stattfinden. Diese Nachricht sorgt nicht nur in Weinheim sondern auch bei der CDU-Landtagsabgeordneten Julia Philippi für Freude, die dem Rathaus am Dienstag die frohe Botschaft aus Stuttgart als erste überbringen konnte.

„Es ist eine hervorragende Nachricht, dass die Bewerbung der Stadt Weinheim erfolgreich war,“ so Philippi. „Das eingereichte Konzept hat klar überzeugt und die Unterstützung der vielen regionalen Akteure hat sich gelohnt!“ Die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ist überzeugt, dass die vielfältigen kulturellen Angebote, das außerordentliche bürgerschaftliche Engagement und die Anstrengungen der größten badischen Bergstraßen-Kommune zur Stärkung eines nachhaltigen Tourismus ausschlaggebend für die Zusage des Landes waren. Das eingereichte Konzept habe auf ganzer Linie überzeugt.

Die Heimattage Baden-Württemberg finden seit 1978 statt und werden jährlich vom Land mit einem Zuschuss von 200.000 Euro gefördert.

(rs)

 

Land fördert Projekte von Kunstvereinen

Über zusammen 35.000 Euro Landesförderung dürfen sich fünf Kunstvereine im baden-württembergischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar freuen. Das teilte die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Julia Philippi mit Verweis auf eine Mitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit.

„Mit der Förderung von Projekten und Ausstellungen soll die maßgebliche Rolle der Kunstvereine bei der Vermittlung von Gegenwartskunst gewürdigt werden,“ so Philippi, die als Galeristin selbst in diesem Bereich tätig ist. „Ich freue mich, dass gut ein Drittel der landesweit bewilligten Mittel in unsere Region fließt. Das zeigt, wie lebendig die Kunstszene vor Ort ist.“

Die Förderung in der Region geht an Industrietempel e.V. in Mannheim (Projekt VIDEOTRIPTYCHON IM WASCHSALON), die suPPORTer e.V. in Heidelberg ( Edgar Lissel, Claus Stolz: SONNENBRAND), den Einraumhaus-Förderverein e.V. in Mannheim ( Goldener Benjamin), den Kunstverein Ladenburg (Schere/Zeichen/Papier) und den Heidelberger Kunstverein (Sprachkrise).

Das Programm zur Förderung von Projekten von Kunstvereinen wurde in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben. Landesweit werden in diesem Jahr 95.000 Euro für 13 Kunstvereine zur Verfügung gestellt. Einzelne Projekte können mit jeweils bis zu 10.000 Euro unterstützt werden.

(rs)

Landesförderung für Theaterprojekte im Rhein-Neckar-Raum

Mit Mannheim und Heidelberg profitiert auch die Region.

Im Jahr 2019 fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg insgesamt 19 Theaterprojekte mit einer Gesamtsumme von 385.000 Euro. Mit dabei in der Projektförderung der Privattheater ist mit 30.000 Euro das Theaterhaus G7 (TiG7) in Mannheim. Von der Projektförderung der Kinder- und Jugendtheater profitieren in der Region mit 29.500 Euro das Junge Theater Heidelberg und mit 30.000 Euro das Junge Nationaltheater Mannheim.

Julia Philippi, CDU-Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Weinheim und kulturpolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion freut sich über diese Förderung für die Region: „Die Privattheater in Mannheim und Heidelberg strahlen weit in die gesamte Metropolregion aus und leisten gemeinsam mit den kommunalen Theatern der beiden Städte einen großen Beitrag zum vielfältigen kulturellen Angebot an Rhein und Neckar,“ so die Abgeordnete. „Dass Theater wie das TiG7 hier Unterstützung erfahren, zeigt die Bedeutung, die das Land den Spielstätten der Freien Szene für die gesamte Theaterlandschaft beimisst.“

Die städtischen Bühnen, das Theater und Orchester Heidelberg und das Nationaltheater Mannheim, erhielten auf der anderen Seite zurecht eine Unterstützung für die Kinder- und Jugendtheater. „Dies sind wichtige Angebote, die Kindern und Jugendlichen, deren Familien häufig keine regelmäßigen Theaterbesucher sind, einen niederschwelligen und häufig interaktiven, kreativen Zugang zum Theater ermöglichen,“ so Philippi. „Die kulturelle Bildung braucht viel Input – auch außerhalb des schulischen Kunst- und Musikunterrichts. Die beiden kommunalen Bühnen leisten dazu in der Region einen nennenswerten Beitrag.“

(rs)