Julia Philippi

Förderprogramm „Kultur Sommer 2020“ geht in zweite Runde

Weitere 52 Projekte aus ganz Baden-Württemberg werden mit mehr als einer Million Euro gefördert

Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Julia Philippi MdL

„Ich freue mich sehr, dass auch in der zweiten Förderrunde wieder einige Projekte aus der Metropolregion Rhein-Neckar zum Zug kamen. Das zeigt, wie kreativ die Kulturschaffenden in der Region aktuell versuchen, diesen Ausnahmesommer zu gestalten. Ich wünsche allen geförderten Projekten viel Erfolg und freue mich über eine rege Teilnahme auch an der dritten Förderrunde.“

Das vom Kunstministerium ins Leben gerufene Förderprogramm „Kultur Sommer 2020“ zur Unterstützung von Veranstaltungsformaten unter Corona-Bedingungen startet in die zweite von insgesamt vier Runden. Bei Anträgen wurde insbesondere auf die Zahlung angemessener Künstlerhonorare sowie auf die Kreativität, Umsetzbarkeit und regionale Verteilung der Projekte geachtet. Unterstützt werden insbesondere solche Veranstaltungen, deren Durchführung einen Landeszuschuss zwingend erfordert. Für die zweite Förderrunde hatten sich weit mehr als 100 Projekte aus dem ganzen Land beworben.

Nur zwei Wochen nach der ersten Tranche werden weitere 52 Projekte aus ganz Baden-Württemberg gefördert; dieses Mal mit mehr als 1 Million Euro. Dies verdeutlicht einmal mehr, wie unerlässlich eine schnelle und zielgerichtete Unterstützung für den Erhalt unserer vielfältigen Kunst- und Kulturlandschaft in diesen Wochen ist – und dass sie dankend angenommen wird. Insgesamt ist das Programm „Kultur Sommer 2020“ mit 2,5 Millionen Euro dotiert.

Die Anträge, die durch eine externe Jury bewertet wurden, beinhalten unter anderem Projekte wie Open Air-Veranstaltungen, Festivals sowie besondere digitale oder andere kreative Formate, mit denen die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Sie reichen von Kammermusik, Jazz und Angeboten der Musikvereine, über Theater, Kleinkunst und Kino bis zum Bereich der Bildenden Kunst.

Eine Übersicht der bewilligten Anträge finden Sie unter https://bit.ly/2YO0Nd1.

Anträge für die nächste Förderrunde können noch bis 15. Juli 2020 über die Webseite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst gestellt werden (https://bit.ly/2MQGghd). Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur in Zusammenarbeit mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern. Die Anträge werden nach Eingang durch eine externe Jury bewertet, die Förderentscheidungen erfolgen etwa vier Wochen nach Antragseingang. Das Kunstministerium hat den Zeitraum zur Realisierung der Projekte auf den 30. September 2020 erweitert. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro; die Mindestfördersumme umfasst 5.000 Euro. In der ersten Förderrunde Anfang Juni wurden bereits 44 Projekte mit mehr als 900.000 Euro gefördert.

Weitere Informationen Die Ausschreibung für den „Kultur Sommer 2020“ konzentriert sich auf die Sommermonate, damit Einrichtungen, Vereine, Künstlerinnen und Künstler schnell wieder arbeiten und kleinere Veranstaltungen im Sommer umsetzen können. Daran schließt das noch umfangreichere Programm „Kunst trotz Abstand“ im Volumen von 7,5 Millionen Euro an, mit dem das Kunstministerium besondere Angebote und Formate fördert, die eine längere Planung benötigen.

Insgesamt umfasst das Notprogramm für Kunst und Kultur, das das Kunstministerium im Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand aufgelegt hat, rund 50 Millionen Euro, die aus den Mitteln der Corona-Rücklage des Landes kommen.

Die Anträge folgender Einrichtungen in der Region werden vom Wissenschaftsministerium gefördert:

Mannheim:

Einraumhaus Förderverein e.V. – 45.000 Euro für BARACANTAINE

Alte Feuerwache Mannheim gGmbH – 18.000 Euro für „Frischluft“ – das offene Sommer-Kultur-Programm der Alten Feuerwache Mannheim

POW e.V. – 47.350 Euro für das Sommerprogramm – Ferien auf ALTER

Nationaltheater – 9.496 Euro für Umgraben (AT) – Ein Audiowalk über die Stadt als Garten

Theaterhaus G7/Theater TrennT e.V. – 13.000 Euro für MINIATUREN – Symposium zu digitalen, hybriden und krisentauglichen Theaterformen

Heidelberg:

KulturTandem International e.V. – 24.100 Euro für InteractEVE. Internationales Kunstprojekt im Tandem zum Thema FRAU.

Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand: https://bit.ly/2ADa5yP

https://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/pdf/Aktuelle_Ausschreibungen/Kulturpreis_BW/Kultur_Sommer_2020/075_PM_Kultur_Sommer_2020_-_F%C3%B6rdersummen_Runde_2_gesamt.pdf

https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/ausschreibungen/

Breitbandausbau im Rhein-Neckar-Kreis kommt voran

Zweckverband fibernet High-Speed-Netz Rhein-Neckar erhält 700.000 Euro

Das Land setzt erneut ein deutliches Zeichen für die Digitalisierung. Im vergangenen Jahr wurde der Breitbandausbau mit mehr als 112 Millionen Euro unterstützt. Daran wird auch in diesem Jahr angeknüpft. Bei einer Übergabe von Breitbandförderbescheiden in Stuttgart wurden am 22. Februar Februar 53 Bescheide mit einer Gesamtsumme von 10,5 Millionen Euro ausgehändigt.

Unter den Empfängern war auch der Zweckverband fibernet High-Speed-Netz Rhein-Neckar, der eine Fördersumme in Höhe von 700.000 Euro erhält. Der Landtagsabgeordnete aus dem Rhein-Neckar-Kreis Dr. Albrecht Schütte freut sich über die Mittel erklärt: „Der Aufbau eines überörtlichen Backbone-Netzes ist die Grundlage für schnelles und stabiles Internet. Mit der Unterstützung des Landes schaffen wir eine nachhaltige Infrastruktur für die digitale Zukunft und damit die Voraussetzung für attraktives Wohnen und Arbeiten sowie den Erhalt und Ausbau unserer Betriebe.“

„Langsam aber sicher steigt die Abdeckung des Rhein-Neckar-Kreises mit High-Speed-Internet“, so seine Kollegin aus dem Wahlkreis Weinheim, die CDU-Landtagsabgeordnete und Kreisrätin Julia Philippi. „Es zeigt sich, dass es die richtige Entscheidung war, einen eigenen Zweckverband für den Rhein-Neckar-Kreis zu gründen, um so mit der großzügigen Unterstützung des Landes den Ausbau schneller voranzutreiben.“

Der Landtagsabgeordnete Karl Klein ergänzt: “Das sind gute Nachrichten, wir kommen voran. Wir müssen beim Ausbau Highspeed geben, schnelles Internet ist als Standortfaktor, ob bei den Unternehmen oder den Bürgern, von essentieller Bedeutung. Jeder Cent ist hier bestens investiert, das sind Investitionen in die Zukunft.”

Bis 2021 wird das Land insgesamt eine halbe Milliarde Euro für den Breitbandausbau bereitstellen.