Landesförderung für Brückenbau in Weinheim

Eine Förderung von insgesamt rund 931.000 Euro erhält die Stadt Weinheim vom Land Baden-Württemberg für die Erneuerung oder Instandsetzung von insgesamt fünf Brückenbauwerken. Der kommunale Sanierungsfonds, der von der grün-schwarzen Landesregierung für die Jahre 2017 bis 2019 aufgelegt wurde, stellt landesweit rund 119 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Landkreise und Gemeinden bei der Erneuerung und Instandsetzung kommunaler Brücken unterstützt werden können. „Mit der beachtlichen Fördersumme von rund 60 Millionen Euro im Jahr 2019 können wir die Kommunen dabei unterstützen, dringend notwendige Baumaßnahmen früher und schneller durchzuführen,“ so die CDU-Landtagsabgeordnete Julia Philippi, die als Gemeinderätin in Dossenheim und Kreisrätin im Rhein-Neckar-Kreis den Sanierungsstau im gesamten Bereich Straßenbau bestens kennt. „Durch die Beschleunigung des Reparaturtempos können lange Sperrungen in der verkehrlich ohnehin schon überlasteten Region weitestgehend vermieden werden, was vor allem für die Berufspendler und den gewerblichen Verkehr nicht nur zeitlich sondern auch wirtschaftlich eine große Erleichterung ist.“

Den größten Zuschuss bekommt die Stadt Weinheim in Höhe von 572.800 Euro für die Instandsetzung des Barbarastegs, die mit Kosten in Höhe von insgesamt 1,85 Millionen Euro die mit Abstand teuerste Einzelmaßnahme ist. 116.840 Euro gibt es für die Instandsetzung der Straßenüberführung Händelstraße über die Alte Weschnitz, 89.375 Euro für die Erneuerung der Straßenüberführung über den Landgraben in die Ofling, 79.688 Euro für die Straßenüberführung Am Marktacker über den Neugraben und 72.500 Euro für die Straßenüberführung Zimmerbachstraße über den Grundelbach.

Auch im Jahr 2020 findet die Förderung der Ertüchtigung kommunaler Brücken eine Fortsetzung, da sie im Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) dauerhaft verankert worden ist.