Förderung aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) auch im Wahlkreis Weinheim

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Der Name des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) lässt vermuten, dass ein Ballungsraum wie die Metropolregion Rhein-Neckar nicht unbedingt im Fokus steht. Dieses Instrument zur Stärkung und Weiterentwicklung unserer Kommunen mit den Förderschwerpunkten Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen nimmt aber die kleinteiligen Siedlungsräume, und damit auch die Ortschaften in den Blick. So wurde Schriesheim-Altenbach bereits vor vielen Jahren erstmalig in die Förderung aufgenommen – und findet auch im Jahresprogramm 2021, diesmal gemeinsam mit Weinheim-Sulzbach, wieder Berücksichtigung.

Wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz heute (22. Januar) mitgeteilt hat, fließen nach Altenbach im Förderschwerpunkt Grundversorgung 46.590 Euro, nach Sulzbach im Förderschwerpunkt Wohnen 55.000 Euro.

Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie kommt der Sicherstellung der Grundversorgung und der Unterstützung der Wirtschaft besondere Bedeutung zu. Über die Sonderlinie Dorfgasthäuser und den Förderschwerpunkt Grundversorgung gibt das Programmwichtige Impulse, um Dorfgastronomie, Bäckereien, Metzgereien sowie weitere Handwerksbetriebe und Unternehmen zu unterstützen. Wie wichtig die Grundversorgung als Standortfaktor für die Attraktivität als Wohnort ist, machen die Entwicklungen in Altenbach überdeutlich. Dass die Einrichtung des Cafés im Evangelischen Gemeindehaus in die Förderung aufgenommen wurde, freut mich daher ganz besonders.

Im Förderschwerpunkt Innenentwicklung/Wohnen liegt den Fokus primär auf der Schaffung zeitgemäßen Wohnraums durch Modernisierung, Umbau, Aufstockung oder die Schließung von Baulücken in den Ortskernen. So wird nicht nur die Attraktivität der Ortskerne gesteigert sondern auch der Flächenverbrauch im Außenbereich reduziert.  Hier werden in vielen Fällen nicht die Kommunen sondern private Bauherren mit Landesmitteln unterstützt, so auch in diesem Fall in Sulzbach.

Ich freue mich sehr über die differenzierte Betrachtungsweise bei der Förderung durch das ELR, die unabhängig von der Größe der Gesamtgemeinde der Situation in den einzelnen Ortschaften Rechnung trägt.

Die Orte haben eine eigene Identität und eine eigene Lebensqualität. Dies auch in Zukunft zu erhalten ist das gemeinsame Ziel des Landes und der Kommunen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre
Julia Philippi

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