Das Erlernen der deutschen Sprache ist das A und O

Integrationspolitisches Gespräch der CDU Innenstadt/Jungbusch mit Julia Philippi MdL

Zu einem integrationspolitischen Abend mit der CDU-Landtagsabgeordneten Julia Philippi, die neben ihrem eigenen Wahlkreis Weinheim auch Mannheim mit betreut, hatte die CDU Innenstadt/Jungbusch in die Räumlichkeiten der Kirchengemeinde St. Sebastian eingeladen. „Facetten der Integration“ lautete der Titel der Veranstaltung – passend, wie Julia Philippi fand, deren erster Termin in Mannheim als Landtagsabgeordnete im Januar 2018 ein Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz über unbegleiteten minderjährigen Ausländer war.

Auch ihr Weg zum Veranstaltungsort durch die Quadrate, vorbei an der Synagoge, die sich inmitten zahlreicher türkisch geprägter Einzelhändler befindet, sei ein Zeichen dafür, dass Integration in Mannheim kein Fremdwort ist. In ihren einleitenden Worten ging sie auf die lange Tradition der Integration in Mannheim ein, die bis auf die Stadtprivilegien zurückzuverfolgen ist, die in gleich vier Sprachen „alle ehrlichen Menschen aller Nationen“ einlud, sich in der neu gegründeten Stadt niederzulassen. Die innereuropäische Migration aber auch die aktuell wieder rückläufigen Flüchtlingszahlen und die Chancen und Herausforderungen der Migration allgemein kamen ebenso zur Sprache wie aktuelle Beschlüsse des Landes, die den Kommunen mehr Planungssicherheit bei der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen geben soll.

Eines stellte Philippi jedoch in den Mittelpunkt: „Das Erlernen der deutschen Sprache ist das A und O für eine gelingende Integration“. Sie betonte die wichtige Rolle der Kinder für eine gelingende Integration auch der Eltern und versprach, dass die CDU in der Landesregierung alles daran setzen werde, die Schwierigkeiten rund um die Integration zu bewältigen und vor allem aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

Im anschließenden Gespräch ging es vor allem um die problematische Situation an den Schulen und in einzelnen Stadtvierteln wie im Jungbusch und der Neckarstadt-West. Die Anwesenden berichteten auch von ihren Erfahrungen rund um das Zusammenleben in der Quadratestadt. Hierbei meldeten sich auch mehrere Teilnehmer mit Migrationserfahrung zu Wort. Julia Philippi versprach, diese Sorgen und Anliegen mit in die Beratungen in Stuttgart einzubringen und sich insbesondere dafür einzusetzen, dass die besondere Situation der Mannheimer mit der sehr hohen Zuwanderung aus Südosteuropa nicht in Vergessenheit gerät.