Aktuelles

Innovationsfonds Kunst unterstützt Projekte in der Region

Insgesamt rund 150.000 Euro Landesförderung erhalten fünf Mannheimer Einrichtungen in diesem Jahr aus dem Innovationsfonds Kunst. Davon profitiere nicht nur Mannheim sondern die gesamte Region. Das verkündet die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Abgeordnete im Wahlkreis Weinheim, Julia Philippi, mit Verweis auf eine Mitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Kunst- und Kultureinrichtungen aus ganz Baden-Württemberg haben sich mit über 160 Anträgen um eine Förderung beworben. Zwei unabhängige Jurys haben nun insgesamt 31 Projekte in allen Programmlinien ausgewählt, die mit insgesamt rund 1,1 Millionen Euro gefördert werden.

In Mannheim wird in der Programmlinie „Innovative Kunst- und Kulturprojekte“ die Alte Feuerwache mit dem Projekt Alte Feuerwache Mannheim KON.TRA mit 27.000 Euro gefördert. Im Bereich „Kulturelle Bildung“ sind es das Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim mit „Gesetz der Freiheit. Ein Festival über das Zwischenmenschliche“ in Höhe von 36.415 Euro und Pow e.V. mit ALTER KLANG in Höhe von 13.690 Euro. In der Kategorie „Interkultur“ geht eine Förderung in Höhe von 36.016 Euro an das Eine-Welt-Forum Mannheim e.V. für „African Perspectives“ und in Höhe von 36.000 Euro an das Kulturhaus Käfertal und die IG Käfertaler Vereine e.V. für Younity Mannheim.

„Mit der finanziellen Förderung kultureller Einrichtungen im gesamten Land, unterstreicht die Landesregierung den hohen Stellenwert von Kunst und Kultur für unsere Gesellschaft,“ so Julia Philippi. Dabei gehe es neben dem Erhalt des kulturellen Erbes auch um den Beitrag, den Kulturprojekte und Initiativen zum gesellschaftlichen Austausch und Zusammenhalt leisten. „Gerade in politisch unruhigen Zeiten ist es wichtiger denn je, die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Akteure zusammenzubringen um den Dialog und gemeinsame Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Toleranz nachhaltig zu stärken“, so die CDU-Abgeordnete.

Der im Jahr 2012 geschaffene Innovationsfonds Kunst ist ein wichtiger Baustein in der Kulturpolitik des Landes. Mit dem Fonds schafft die Landesregierung neue Spielräume in der Kunstszene – in sämtlichen Sparten und Bereichen. Die Förderung ermögliche das Setzen kultureller Akzente und den Ausbau von Schwerpunkten, betont das Ministerium. Seit der Einführung des Innovationsfonds wurden nunmehr insgesamt 573 Projekte und Maßnahmen mit 15,1 Mio. Euro unterstützt.

Land fördert Projekte von Kunstvereinen

Über zusammen 35.000 Euro Landesförderung dürfen sich fünf Kunstvereine im baden-württembergischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar freuen. Das teilte die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Julia Philippi mit Verweis auf eine Mitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit.

„Mit der Förderung von Projekten und Ausstellungen soll die maßgebliche Rolle der Kunstvereine bei der Vermittlung von Gegenwartskunst gewürdigt werden,“ so Philippi, die als Galeristin selbst in diesem Bereich tätig ist. „Ich freue mich, dass gut ein Drittel der landesweit bewilligten Mittel in unsere Region fließt. Das zeigt, wie lebendig die Kunstszene vor Ort ist.“

Die Förderung in der Region geht an Industrietempel e.V. in Mannheim (Projekt VIDEOTRIPTYCHON IM WASCHSALON), die suPPORTer e.V. in Heidelberg ( Edgar Lissel, Claus Stolz: SONNENBRAND), den Einraumhaus-Förderverein e.V. in Mannheim ( Goldener Benjamin), den Kunstverein Ladenburg (Schere/Zeichen/Papier) und den Heidelberger Kunstverein (Sprachkrise).

Das Programm zur Förderung von Projekten von Kunstvereinen wurde in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben. Landesweit werden in diesem Jahr 95.000 Euro für 13 Kunstvereine zur Verfügung gestellt. Einzelne Projekte können mit jeweils bis zu 10.000 Euro unterstützt werden.

(rs)

Zehn Jahre Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Verkehr hat heute in Stuttgart im Rahmen einer Landespressekonferenz die Fördermaßnahmen für Rad- und Fußwege für das kommende Jahr vorgestellt. Auch in Weinheim wurde mit der Gehwegverbreiterung und Querungshilfe in der Großsachsener Straße in Oberflockenbach eine Maßnahmen neu in das Programm des Landes für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) aufgenommen. Gemeinsam mit den bereits in den Vorjahren aufgenommenen Projekten, dem Bau einer Brücke im Zuge der Heinrich-Lanz-Straße in Laudenbach, einer Fahrradabstellanlage am Bahnhof Hirschberg/Heddesheim und dem Radweglückenschluss in Heddesheim-Muckensturm sind nun insgesamt 4 Maßnahmen im Wahlkreis Weinheim im Programm enthalten und gelten damit als förderfähig. Eine weitere Maßnahme, das Wegweisungssystem Kreisradwegenetz, betrifft den gesamten Rhein-Neckar-Kreis.

Anlass der Pressekonferenz war das 10-jährige Jubiläum des Landesbündnisses ProRad, das der damals für den Verkehr zuständige Staatssekretär im Innenministerium Rudolf Köberle (CDU) ins Leben gerufen hatte. Ziel war damals wie heute die Schaffung eines positiven Fahrradklimas, die Förderung der Fahrradinfrastruktur und die Verbesserung der Verkehrssicherheit der Radfahrer sowie die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung innovativer Radverkehrskonzepte.

„Wir legen als CDU-Landtagsfraktion auch heute noch großen Wert auf eine ideologiefreie Verkehrspolitik,“ so Julia Philippi. „Wir wollen Lücken im Radverkehrsnetz schließen, bestehende Rad- und Fußwege ausbauen und vor allem die Sicherheit für die Radfahrerinnen und Radfahrer sowie für die Fußgängerinnen und Fußgänger verbessern.“

Städtebauförderung des Landes für Dossenheim, Hirschberg und Schriesheim

Gleich drei Städte und Gemeinden an der Bergstraße profitieren in dieser Förderrunde von der Städtebauförderung des Landes. Zusammen 3,3 Mio. Euro erhalten die Kommunen Dossenheim, Hirschberg und Schriesheim in diesem Jahr. Insgesamt stehen rund 257 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln zur Verfügung.

Besonders freut sich Julia Philippi als Dossenheimerin über 1,1 Millionen Euro für ihre Heimatgemeinde, wo die Mittel in die Ortsmitte II fließen. Die Förderung umfasst die Schaffung von Wohnraum und gewerblich genutzten Raum, die Gestaltung von Freiflächen, die Steigerung der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raums sowie die Gebäudemodernisierung.

Für Hirschberg-Leutershausen werden die Mittel in Höhe von 1 Million Euro für den Ortskern II eingesetzt. Dabei handelt es sich um Finanzhilfen zum Neubau und zur Modernisierung von zwei Kindergärten. Zusätzlich profitieren hier auch private Modernisierer von der Fördersumme.

Schließlich erhält Schriesheim 1,2 Millionen Euro für die Sanierung der Talstraße. Diese wird – aufgrund ihrer geänderten Funktion nach der Eröffnung des Branichtunnels – neugestaltet und aufgewertet. Private, die ihre Gebäude sanieren, profitieren ebenfalls von der Förderung wie der öffentliche Raum.

„Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, betont Philippi. Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Städtebauförderung reichen vom Wohnungsbau über die Barrierefreiheit bis zur Energieeffizienz; die Gelder werden beispielsweise für die Umwandlung von Brachflächen in Bauland oder für die Modernisierung leerstehender Immobilien eingesetzt.

Land genehmigt neue Ganztagsschulen

Für das kommende Schuljahr 2019/2020 hat das Land Baden-Württemberg weitere 26 Ganztagsschulen genehmigt. Unter den Grundschulen, die das im Schulgesetz verankerte Konzept einer Ganztagsschule in Wahlform gewählt haben, sind auch die Sonnberg-Schule in Laudenbach und die Hans-Thoma-Grundschule in Heddesheim.

„Der bedarfsgerechte Ausbau der Ganztagsschulen ist der Landesregierung ein zentrales Anliegen,“ betont die Landtagsabgeordnete Julia Philippi. „Ganztagsschulen, gerade in Wahlform, sind ein attraktives und flexibles Angebot, das verschiedenen Familienmodellen gerecht wird.“ So werde den Ganztagsschülern ein umfassendes Bildungs- und Betreuungsangebot gemacht, ohne diejenigen Familien zu bevormunden, die eine Halbtagsschule für ihre Kinder vorziehen.

An den Ganztagsschulen werde ein qualitativ hochwertiges Bildungsangebot gemacht, bei dem die Schulen künftig mit dem „Qualitätsrahmen Ganztagsschule BW“ noch weitere Unterstützung vom Land bekämen. Dieser werde zum kommenden Schuljahr an allen Ganztagsschulen eingeführt und biete den Schulen klare Qualitätsstandards zur Orientierung.

(rs)

Breitbandausbau im Rhein-Neckar-Kreis kommt voran

Zweckverband fibernet High-Speed-Netz Rhein-Neckar erhält 700.000 Euro

Das Land setzt erneut ein deutliches Zeichen für die Digitalisierung. Im vergangenen Jahr wurde der Breitbandausbau mit mehr als 112 Millionen Euro unterstützt. Daran wird auch in diesem Jahr angeknüpft. Bei einer Übergabe von Breitbandförderbescheiden in Stuttgart wurden am 22. Februar Februar 53 Bescheide mit einer Gesamtsumme von 10,5 Millionen Euro ausgehändigt.

Unter den Empfängern war auch der Zweckverband fibernet High-Speed-Netz Rhein-Neckar, der eine Fördersumme in Höhe von 700.000 Euro erhält. Der Landtagsabgeordnete aus dem Rhein-Neckar-Kreis Dr. Albrecht Schütte freut sich über die Mittel erklärt: „Der Aufbau eines überörtlichen Backbone-Netzes ist die Grundlage für schnelles und stabiles Internet. Mit der Unterstützung des Landes schaffen wir eine nachhaltige Infrastruktur für die digitale Zukunft und damit die Voraussetzung für attraktives Wohnen und Arbeiten sowie den Erhalt und Ausbau unserer Betriebe.“

„Langsam aber sicher steigt die Abdeckung des Rhein-Neckar-Kreises mit High-Speed-Internet“, so seine Kollegin aus dem Wahlkreis Weinheim, die CDU-Landtagsabgeordnete und Kreisrätin Julia Philippi. „Es zeigt sich, dass es die richtige Entscheidung war, einen eigenen Zweckverband für den Rhein-Neckar-Kreis zu gründen, um so mit der großzügigen Unterstützung des Landes den Ausbau schneller voranzutreiben.“

Der Landtagsabgeordnete Karl Klein ergänzt: „Das sind gute Nachrichten, wir kommen voran. Wir müssen beim Ausbau Highspeed geben, schnelles Internet ist als Standortfaktor, ob bei den Unternehmen oder den Bürgern, von essentieller Bedeutung. Jeder Cent ist hier bestens investiert, das sind Investitionen in die Zukunft.“

Bis 2021 wird das Land insgesamt eine halbe Milliarde Euro für den Breitbandausbau bereitstellen.

Landesförderung für Theaterprojekte im Rhein-Neckar-Raum

Mit Mannheim und Heidelberg profitiert auch die Region.

Im Jahr 2019 fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg insgesamt 19 Theaterprojekte mit einer Gesamtsumme von 385.000 Euro. Mit dabei in der Projektförderung der Privattheater ist mit 30.000 Euro das Theaterhaus G7 (TiG7) in Mannheim. Von der Projektförderung der Kinder- und Jugendtheater profitieren in der Region mit 29.500 Euro das Junge Theater Heidelberg und mit 30.000 Euro das Junge Nationaltheater Mannheim.

Julia Philippi, CDU-Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Weinheim und kulturpolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion freut sich über diese Förderung für die Region: „Die Privattheater in Mannheim und Heidelberg strahlen weit in die gesamte Metropolregion aus und leisten gemeinsam mit den kommunalen Theatern der beiden Städte einen großen Beitrag zum vielfältigen kulturellen Angebot an Rhein und Neckar,“ so die Abgeordnete. „Dass Theater wie das TiG7 hier Unterstützung erfahren, zeigt die Bedeutung, die das Land den Spielstätten der Freien Szene für die gesamte Theaterlandschaft beimisst.“

Die städtischen Bühnen, das Theater und Orchester Heidelberg und das Nationaltheater Mannheim, erhielten auf der anderen Seite zurecht eine Unterstützung für die Kinder- und Jugendtheater. „Dies sind wichtige Angebote, die Kindern und Jugendlichen, deren Familien häufig keine regelmäßigen Theaterbesucher sind, einen niederschwelligen und häufig interaktiven, kreativen Zugang zum Theater ermöglichen,“ so Philippi. „Die kulturelle Bildung braucht viel Input – auch außerhalb des schulischen Kunst- und Musikunterrichts. Die beiden kommunalen Bühnen leisten dazu in der Region einen nennenswerten Beitrag.“

(rs)

Landesförderung für inklusive Projekte in der Region

Weinheimer Pilgerhaus und Dossenheimer „KulturMacher“ erhalten Landesförderung für Projekte im Rahmen der „Impulse Inklusion“

Rechtzeitig zu Weihnachten werden inklusive Projekte in Weinheim und Dossenheim im Rahmen des Förderprogramms „Impulse Inklusion“ von der grün-schwarzen Landesregierung gefördert. Die Wahlkreisabgeordneten Julia Philippi (CDU) und Uli Sckerl (Grüne) freuen sich zum einen über die Förderung des inklusiven Projekts „Weinheimer Modell“ des Zentrums für Inklusion unter der Trägerschaft des Weinheimer Pilgerhauses (17.649 Euro). Die zweite Förderung geht an das Projekt „WEGE.Miteinander“ und betrifft die „KulturMacher“ der Theaterwerkstatt Heidelberg e.V. in Dossenheim (18.000 Euro). Philippi und Sckerl dazu: „Wir gratulieren den beiden Projekten zur Förderung des Landes sehr herzlich. Inklusion vor Ort kann nur gelingen, wenn alle mitmachen“.

Julia Philippi betonte weiter, dass gerade das Projekt der „KulturMacher“ zeige, dass es in Dossenheim zahlreiche Menschen gibt, die sich in ihrer Gemeinde oder ihrer Nachbarschaft dafür engagieren wollen, dass das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen zu einer Selbstverständlichkeit wird. „Ich freue mich, dass dieses Engagement nun entsprechend gewürdigt wird“, so Philippi.

Uli Sckerl betonte, dass die Förderung für das neue Zentrum für Inklusion in Weinheim ein Beleg dafür sei, dass Inklusion erfolgreich sei, wenn Menschen mit Behinderung da, wo sie leben, auch entsprechende Angebote zur Beteiligung vorfinden. Nur so könnten sie ihr Recht auf Teilhabe auch ausüben. Das Projekt „Weinheimer Modell“ wolle dies in vorbildlicher Weise ermöglichen. Uli Sckerl betont abschließend: „Inklusion ist ein gesamt-gesellschaftlicher Auftrag. Wir können ihn nur erfüllen, wenn wir bereit sind, gemeinsam daran zu arbeiten.“

Landesweit unterstützt das Sozial- und Integrationsministerium mit dem Förderprogramm „Impulse Inklusion“ 30 herausragende Modellprojekte mit insgesamt rund 426.000 Euro.

Hintergrundinformationen zum Förderprogramm:

Nach sechs Jahren „Impulse Inklusion“ hat das Land insgesamt 210 Projekte mit rund 5,6 Millionen Euro unterstützt. Alle durch „Impulse Inklusion“ geförderten Projekte werden von Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam entwickelt, geplant und durchgeführt. Expertinnen und Experten aus den Wohlfahrtsverbänden, den Kommunalen Landesverbänden, der Geschäftsstelle der Landes-Behindertenbeauftragten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Menschen mit Behinderungen haben das Ministerium für Soziales und Integration bei der diesjährigen Programmentscheidung beraten.

Das Förderprogramm ist Teil der Initiative des Sozialministeriums, mit der die UN-Behindertenrechtskonvention in Baden-Württemberg umgesetzt werden soll.

Julia Philippi ist kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion

(Dossenheim/Stuttgart) Julia Philippi wurde von der CDU-Landtagsfraktion zur kulturpolitischen Sprecherin ernannt. Seit Januar 2018 gehört die Galeristin aus Dossenheim dem Landtag von Baden-Württemberg an. Julia Philippi übernimmt die Sprecherrolle von Vorgängerin Marion Gentges, die jetzt innerhalb der Fraktion den Arbeitskreis Wissenschaft, Forschung und Kunst leitet. …